SOLA 18

Unter dem Motto „Raiber“ verbrachte die Jungwacht Altdorf zwei gestohlene Wochen in Oberwald mit viel Spass, Abenteuer und guter Laune. Im Obergoms genoss die Bande die Lagerzeit in der freien Natur.

Bereits am Abreisetag herrschte glänzende Stimmung. Jungwächter und Leiter trafen sich Motto getreu gekleidet beim Abschiedsgottesdienst in der Kirche Bruder Klaus. Im Anschluss verabschiedete man sich von den Eltern und Freunden und machte sich auf in Richtung Lagerplatz. Auf dem Zeltplatz angekommen, wurde sogleich auch eifrig mit dem Errichten des zweiwöchigen Zeltlagers begonnen. Küchenzelt, Waschzelt und Latrine wurden bereits im Vorfeld des Lagers errichtet.

Ein wunderschöner Platz geschmückt mit vielen Bäumen, Waldlichtungen, Büschen und Hügeln bot der Schar, welche aus 42 Kindern, 20 Leitern und der dreiköpfigen Küchencrew bestand, optimale Bedingungen für ein erfolgreiches Sommerlager. Das Wetter, welches bis auf einzelne Ausnahmen bestens mitspielte, ermöglichte es das Programm wie geplant durchzuführen. So vertrieb man sich die Zeit am Lagerfeuer, beim Fussballspielen oder Tischtennisspielen, mit Fightergames oder auch entspannt mit Basteln bei verschiedenen Atelierpösten.

Mit der zweitägigen Gruppentour stand das erste grosse Highlight bereits Mitte der ersten Woche auf dem Programm. Innerhalb der Gruppe verliess man den Lagerplatz während zwei Tagen um im Wallis auf Beutezug zu gehen

Bevor am Samstag der Besuchstag durchgeführt wurde, fuhr die ganze Schar nach Geschinen zum Badesee um sich dort ordentlich für die Eltern und Freunde am herauszuputzen. Mit einer kurzen Besinnung geleitet von unserem Präses Dani War wurde der Besuchstag eröffnet. Die Jungwacht Altdorf durfte sehr viele Besucherinnen und Besucher im Raiberversteck begrüssen.

Der Übergang zur zweiten Woche gestaltete sich mit einem Nachtspiel, bei welchem es darum ging innerhalb der Gruppe möglichst viele Geld zu rauben, Museen geschickt auszuräumen und sich dabei nie von der Polizei erwischen zu lassen. Als Belohnung für den Einsatz der tapferen Jungwächter durfte Jung und Alt am darauffolgenden Tag ausschlafen und einen feinen Brunch geniessen. Die Jungwacht Altdorf wurde auch dieses Jahr wieder kulinarisch von der Küchencrew verwöhnt und genoss täglich leckere Mahlzeiten.

Das Lagerende rückte näher und man musste sich schon langsam an die Aufräumarbeiten machen. Nochmals mit vollem Elan stürzte man sich ins restliche Lagerprogramm. Dank dem nachfolgenden Ehemaligenlager, konnten wir einige Lagerbauten stehen lassen, was uns mehr Zeit für actionreiche Aktivitäten bot. Bevor man mit dem Zug zurück nach Flüelen reisste.

Es war und bleibt ein aussergewöhnliches Lager mit vielen Erlebnissen und Erinnerungen, welche einmalig sind. Die Jungwacht Altdorf bedankt sich bei allen beteiligten und hofft nächstes Jahr wieder so viele einsatzfreudige und tapfere Jungwächter begrüssen zu dürfen.